„Was kann ich werden?“ - Praxisnahe Berufsorientierung mit der Oberschule Falkensee 2026

25.06.2026 | 

Neunte Klassen der Oberschule Falkensee wurden im Zeitraum vom 13. bis 16. April sowie vom 20. bis 23. April und vom 04. bis 07. Mai 2026 in ihrer Berufswahl unterstützt.

Für Schüler*innen, die nach der 10. Klasse den Berufseinstieg anstreben, ist es essenziell, sich bereits in der 9. Klasse mit der eigenen Zukunft zu beschäftigen: Soll ich eine Ausbildung machen? Wenn ja, in welchem Beruf oder Bereich? Falls nicht – reichen meine Noten für Abitur oder einen anderen Abschluss? Und wie sieht es danach aus?

Mit diesen und ähnlichen Fragen setzten sich die 9. Klassen der Oberschule Falkensee während ihrer Aufenthalte vom 13. bis 16. April, 20. bis 23. April sowie 4. bis 7. Mai 2026 in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein auseinander. In Kleingruppen erarbeiteten sie Antworten auf zentrale Fragen der Berufsorientierung: Welche persönlichen Interessen und Prioritäten habe ich? Welche Fähigkeiten und Erfahrungen bringe ich mit? Welche Anforderungen werden in verschiedenen Ausbildungen gestellt? Wie sehen Arbeitsbedingungen und -zeiten in meinem Wunschberuf aus? Was verdiene ich in der Ausbildung, und welche Weiterentwicklungsmöglichkeiten gibt es danach? Und wo kann ich in meiner Region eine passende Ausbildung beginnen?

Die Jugendlichen gewannen durch das Seminar wertvolle Klarheit. Tim Scholz, Pädagogischer Leiter der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein, berichtet: „Die Teilnehmerinnen haben Sicherheit und Orientierung gewonnen. Sie können nun präzise benennen, welche Kompetenzen sie besitzen und was ihre Interessen sind. Das ist die Basis für eine gut überlegte Berufswahl. Im Seminar haben sie individuelle Pläne für ihre nächsten Schritte entwickelt, die sie jetzt in die Praxis umsetzen wollen.“

Tim Scholz freut sich über die langjährige Kooperation mit der Oberschule Falkensee, die durch das Brandenburger Förderprogramm „Praxisnahe Berufsorientierung“ (Praxis BO) ermöglicht wird. Die „Praxisnahe Berufsorientierung“ wird aus Mitteln der Europäischen Union, der Bundesagentur für Arbeit und des Landes Brandenburg gefördert.

Kontakt: Tim Scholz